Praxisnaher Unterricht als perfekte Vorbereitung für die Arbeitswelt – Interview mit Katrin Glüpker, Abschluss 2015

von Ina Bühren | 09.08.2016

Gerne möchte ich wissen, wie es unseren „frischen“ Alumnis geht, dafür hat sich Timo mit einigen Alumnis in Verbindung gesetzt.

Was ist aus Ihnen geworden, was haben sie bei uns gelernt und können es in der Praxis anwenden?

Im Interview mit Katrin Glüpker erfahrt ihr mehr . . . . . .

 

 

Wann hast du deinen Abschluss gemacht?

Im Oktober 2015 (Bachelor of Arts).

Was waren deine beruflichen Stationen nach dem Studium?

Seit November 2015 bin ich Universaltrainee bei der WGZ BANK in Düsseldorf.

Welche Fächer sind rückblickend besonders wichtig gewesen?

Für meinen Job sind insbesondere die Fächer aus dem Schwerpunkt Finanzen & Controlling von Bedeutung. Hier konnte ich vor allem viel aus den Veranstaltungen von Herrn Portisch mitnehmen, da der Inhalt sehr praxisnah vermittelt wurde. Ohne dieses Wissen hätte ich hier in meinem Job noch einiges aufzuholen. Aus meinem zweiten Schwerpunkt Unternehmensführung konnte ich für meinen beruflichen Alltag viel zu PowerPoint- und Präsentationstechniken aus Herrn Dorozallas Veranstaltungen mitnehmen. Generell sind aber auch Fächer aus dem Grundstudium, wie beispielsweise Buchführung, Rechnungswesen, Steuerlehre und VWL wichtig, um einen wirtschaftlichen Background zu bekommen.

Hat dir eine in der Praxis geforderte Kernkompetenz gefehlt?

Im Gegensatz zu meinen Trainee-Kollegen merke ich, dass mir tiefergreifende Kenntnisse zu Excel und VBA fehlen. Der Großteil meiner Kollegen hatte dies in ihren Pflichtveranstaltungen integriert. Ich habe vor dem Studium eine Ausbildung gemacht und mir daher den Excel-Grundkurs gespart. Ich würde es gut finden, wenn man in Veranstaltungen mehr am PC arbeitet und damit Kenntnisse in Excel und VBA etc. vertieft. Was mir außerdem fehlt, sind tiefergreifende Kenntnisse zu Bilanzanalyse, die ich mir grad selber aneignen muss. Ich hätte es gut gefunden, wenn eine solche Veranstaltung im Schwerpunkt Finanzen und Controlling angeboten worden wäre.

Welche Fächer haben sich als besonders wichtig herausgestellt?

Siehe Frage drei – das ist eigentlich identisch 🙂 !

Vermisst du die Hochschule/Vorlesungen/Campus?

Ja! Am meisten vermisse ich meine Freunde, die Gemeinschaft und die tolle Zeit an der Hochschule. Außerdem kann man sich im Studium die Zeit besser einteilen als im Job und hat mehr Freizeit. Aber an das Geld im Berufsleben gewöhnt man sich natürlich auch schnell und möchte es nicht mehr missen. Letztendlich bin ich froh, in Emden studiert zu haben, weil an einem kleinen Campus vieles persönlicher abläuft, man schneller Leute kennenlernt und guten Kontakt zu Professoren hat.

Hat dich deine Zeit hier gut auf die reale Wirtschaftswelt vorbereitet?

„Auf jeden Fall. Am wichtigsten ist meiner Meinung nach aber die Praxiserfahrung. Dadurch lernt man am meisten. Das Studium dient als theoretischen Background und Grundvoraussetzung. Daher finde ich es super, dass an unserer Hochschule ein Semester als Pflichtpraktikum verlangt wird. An meine Stelle bin ich auch durch die Praxisphase gekommen.“

Mein Fazit:

„Rückblickend betrachtet haben sich die Schwerpunktfächer als besonders sinnvoll herausgestellt, ob es das praxisnahe vermitteln von Wissen war oder auch vertiefende Präsentations- & PowerPoint-Techniken. Am wichtigsten ist meiner Meinung nach aber die Praxiserfahrung. Dadurch lernt man am meisten. Das Studium dient als theoretischen Background und Grundvoraussetzung. Daher finde ich es super, dass an unserer Hochschule ein Semester als Pflichtpraktikum verlangt wird. An meine Stelle bin ich auch durch die Praxisphase gekommen. Letztendlich bin ich froh, in Emden studiert zu haben, weil an einem kleinen Campus vieles persönlicher abläuft, man schneller Leute kennenlernt und guten Kontakt zu Professoren hat.“

Schreiben Sie einen Kommentar

CAPTCHA-Bild
*

* Pflichtfelder

Hochschule Emden/Leer - Fachbereich Wirtschaft


Constantiaplatz 4 • 26723 Emden
E-Mail: deinestimme.wirtschaft@hs-emden-leer.de