Newcastle- Du warst so gut zu mir!

von Carmen Gonzales | 11.01.2017

Inzwischen bin ich schon wieder eine Weile Zuhause und mein geliebtes Ostfriesland hat mich wieder 🙂 Drei Monate voller neuer Erfahrungen, neuer Menschen und viel Feierei liegen hinter mir. Abschließend möchte ich Euch hier noch ein Fazit zu meinem Auslandssemester in England geben.

Wie Ihr ja in den vorherigen Berichten schon nachlesen konntet, ging es mir im Allgemeinen immer sehr gut und meine anfänglichen Ängste haben sich (natürlich) überhaupt nicht bestätigt, stattdessen wurde ich positiv überrascht 🙂

Da wäre ja zunächst die Angst vorm Heimweh 😀 Natürlich habe ich meine Familie und meinen Freund sehr vermisst- vor allem zum Ende des Semesters wurde mir die Zeit dann doch etwas lang. Aber wirkliches Heimweh hatte ich nicht. Eigentlich stand immer irgendetwas an- sei es eine Party, ein Ausflug, shoppen oder Uni natürlich 😀 Es kam also gar nicht wirklich die Möglichkeit auf, Heimweh zu bekommen 🙂 Außerdem hatte ich ja zwischenzeitlich ganz tollen Besuch von meinen Liebsten 🙂 <3

Natürlich habe ich auch wahnsinnig viele und tolle (einiger weniger tolle :D) Menschen kennengelernt. Das ging auch einfach unglaublich schnell, da ich ja schon in einer 5er- WG gewohnt hatte. Somit hatte sich dann auch relativ schnell eine tolle Clique gebildet. Darunter waren auch ein paar Mädels, die aus der Nähe von Düsseldorf kamen. Im Februar wird dann hoffentlich das erste Mal richtig Karneval mit denen gefeiert 🙂 Ich hoffe natürlich auch, dass ich ab und an noch was von den anderen Erasmus-Studenten höre/sehe-wobei das aufgrund der Entfernungen ja etwas schwieriger ist…Nichtsdestotrotz war die Zeit mit diesen Menschen unvergesslich!

Mein Englisch konnte ich nebenbei auch noch etwas verbessern. Allerdings habe ich doch relativ viel Deutsch gesprochen, weil wir einfach schon 3 Deutsche in der WG waren…das war tatsächlich etwas schade 🙁

Reisen

Zum Thema „Reisen“ kann ich nur so viel sagen: do it! Ich bin wirklich froh, dass ich die ganzen Viva-Ausflüge gebucht und somit ganz viele und tolle Städte Englands/Schottlands gesehen habe 🙂 Auch wenn man oftmals lange im Bus sitzt, sieht man für kleines Geld tolle Orte 🙂 Ansonsten kann ich Euch nur dazu raten, selbst etwas zu organisieren. Mit „Megabus“ kommt man auch wirklich günstig von A nach B. Und: Ihr dürft nicht zu lange überlegen und warten. Manchmal muss man einfach machen und meistens wird’s dann richtig gut 🙂 Einmal habe ich nur etwas zu lange gewartet und bin deshalb nicht mehr nach Irland gekommen- das war etwas ärgerlich…

Uni

Auch wenn ich mich insgesamt 10 Stunden pro Woche nicht allzu viel in der Uni verbracht habe, war die Zeit, die ich da war, sehr spannend. Die Professoren und Professorinnen haben die Vorlesung wirklich sehr interessant gestaltet. Außerdem standen sie gerade uns internationalen Studenten mit Rat und Tat zur Seite, man hat also schon einen kleinen Bonus. Dank der zusätzlichen Seminare wurde man integriert und hatte die Möglichkeit, eigene Ideen und Überlegungen miteinzubringen. Auch sprachlich hatte ich keine Probleme. Alle Lehrer haben deutlich und klar gesprochen (wenn auch manchmal mit „Geordie-Akzent“ 😀 ). Im Allgemeinen war das Arbeitspensum angemessen und die Essays  machbar (wobei ich die Noten noch nicht habe, also mal schauen 😀 ). Auch wenn meine Kurswahl eher in Richtung Tourismus ging, bereue ich es nicht, denn so hat man auch mal einen Einblick in einen etwas anderen Bereich bekommen. Alles in allem habe ich mich sehr wohl und willkommen gefühlt.

Trotz meiner anfänglichen Angst bin ich wirklich wahnsinnig froh, dieses Auslandssemester gemacht zu haben. Denn so bin ich tatsähchlich ein Stück über mich hinaus gewachsen, habe unbezahlbare Erfahrungen gemacht und tolle Menschen/Kulturen kennengelernt. Außerdem weiß ich nun, dass ich total Lust auf WG-Leben habe! Man ist einfach nie allein, kann zusammen kochen, quatschen und und und…und wenn man doch mal seine Ruhe haben möchte, macht man einfach die Tür zu- so einfach 🙂

An dieser Stelle kann ich Euch auch nur dazu raten, sei es freiwillig oder im Rahmen des BIBA-Studiums, eine Zeit lang (und wenn’s nur drei Monate sind) im Ausland zu studieren. Es muss ja nicht auf der anderen Seite der Welt sein 😉 Für eine begrenzte Zeit aus der eigenen Komfortzone herauszukommen ist sicherlich nicht das Schlechteste 🙂

Ich hoffe, meine Beiträge haben Euch ermutigt/werden Euch ermutigen, auch diesen Schritt zu wagen und tolle Erfahrungen für’s Leben zu sammeln! Solltet Ihr noch Fragen haben, dürft Ihr gerne Ina Bühren oder Kirsten Ackermann nach meinen Kontaktdaten fragen 🙂

 

 

Ein letztes Mal sende ich Euch ganz liebe Grüße von der Küste,

Carmen 🙂

 

 

 

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