Welcome back to AIT!

von Anneke Jacobi | 31.01.2018

 

Nach den 3 Wochen Ferien im 4 Sterne Hotel „Mama“, ging es wieder zurück auf die Grüne Insel. Man war zwar traurig für weitere 5 Monate von zu Hause weg zu gehen, dafür haben sich hier in Athlone alle umso mehr gefreut, dass man ein weiteres Semester zusammen verbringt. Zumindest mit den meisten, denn einige sind bereits nach einem Semester wieder abgereist. 😐
Direkt in den ersten Tagen wurde man wieder zu einem ausgiebigen italienischen Dinner eingeladen und kam die anderen Nächte erst nach 12 nach Hause, weil es so viel zu erzählen gab. An einem anderen Abend wurde eine „Nacht der magischen Spiele“ im Harry Potter Theme veranstaltet. Die beiden Jungs, die die Spiele moderierten gaben sich wahnsinnig viel Mühe. Z.B. wurden vor den 8 Disziplinen die Teams von dem sprechenden Hut (in unserem Fall eine Cap) zusammengestellt. 😆

Neben zahlreichen Abendessen, die mindestens 2 Gänge hatten, darf der Sport selbstverständlich nicht vergessen werden. Gerade am AIT! Das erste Basketballtraining war der Tod in Person. Alle waren nach 30min bereits fix und fertig, aber haben sich wacker die weiteren 60min bis zum Ende übers Spielfeld geschleppt. :roll: Im Fitnessstudio gab es im Januar die Aktion, dass jeden Freitag ein Mitglied einen Buddy mitnehmen kann. Dadurch ist unsere Gemeinschaft gewachsen und es haben sich einige für das zweite Semester angemeldet. 😎

Bei meinen Modulen hat sich dieses Semester nicht viel geändert. Irish Studies fokussiert sich jetzt auf das moderne Irland der letzten 100 Jahre, in Managerial Finance B geht es um den „Working Capital Cycle“, mein elective ist Strategic Human Resource Management. Bis jetzt bin ich wahnsinnig zufrieden mit meinem Wahlmodul! 😀 Ich denke, dass das auch so bleiben wird. Nur International Marketing ist bis jetzt ein sehr außergewöhnlicher Fall. 😕 Bei dem sehr emotionsgeladenen „Uncle Brian“ sucht man vergebens Strategien und Theorien, wie man es aus Deutschland gewohnt ist. Stattdessen geht es mehr um Stereotypen, kulturelle Vergleiche und… Farben. Begründung von „Uncle Brian“: „In Deutschland lernt man ALLES, in Irland, das was fürs Leben wichtig ist, durch Reisen noch mehr.“ Recht hat er.
In Irish Studies waren wir letzte Woche in Kilkenny auf einem Pferderennen (dazu nächste Woche mehr) und zum Ende des Semesters werden wir eine „Summer Tour“ machen… was auch immer das bedeutet. 😀

Es ist schön wieder hier zu sein, die Leute um sich zu haben und ein weiteres Semester hier verbringen zu dürfen! 😎

Mir ist aufgefallen, dass ich bei meinem letzten Post die Unterkünfte außen vor gelassen habe. Das möchte ich noch nachholen!

WELLMOUNT STUDENT VILLAGE

Ich habe mir das Wellmount ausgesucht. Es liegt zwischen dem AIT und dem Stadtzentrum. Somit sind die Einkaufsmöglichkeiten mit Aldi, Tesco und 2 Shopping Zentren besser, als bei den anderen Wohnheimen. Es gefällt mir auch, dass die Unterkunft (wie der Name schon verrät) wie eine Siedlung aufgebaut ist. Somit fühlt es sich nicht danach an, dass hier so viele Leute wohnen und es ist ruhiger (wenn man nicht gerade über der Party-WG wohnt). Es gibt 3er und 4er WGs. Ich rate dir anzugeben, dass du in eine 4er WG möchtest. Die gehen über 2 Etagen, es gibt 2 Bäder und man bekommt Wärme vom Apartment darunter. Ergo, die Stromrechnung ist in der Regel niedriger. Was jedoch total daneben ist, ist das Management inklusive Hausmeister (oder was diese Funktion auch immer sein soll)! 😡 Es wird nämlich immer schlimmer… Um ein paar Beispiele zu nennen: Kein Apartment verfügt über eine korrekte Anzahl an Stühlen (wir warten seit September auf unseren 3. Stuhl von 4). Wenn dir etwas nicht gefällt bei der Ankunft, sag es direkt. Kenneth (der Hausmeister?) kauft die Sachen (Gardinen, Matratzen,…) nicht neu, er tauscht sie unter den Zimmern aus. Schimmel wird nur abgewischt, oder übergestrichen (dann sieht man ihn ja nicht mehr). Ich könnte diese Liste noch um vieles erweitern. Fakt ist, dass man das Gefühl hat, dass sich keiner um IRGENDETWAS kümmert und ständig Ausreden erfunden werden, warum man z.B. keine neue Heizung kaufen braucht oder die Tür schief ist. Die Mieten sind auch alle gleich (388€/Monat). Egal, ob du die Besenkammer oder das Palastzimmer hast. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass das Wellmount zwar eine gute Lage hat, aber es für das bisschen, das man bekommt, eine schweineteure Angelegenheit ist. 😕

 

CROI OIGE

Das Croi liegt gegenüber der Uni und hat für „Notfälle“ einen kleinen Supermarkt, Friseur, Imbiss und eine Apotheke. Hier kenne ich nur ein paar Leute, die dort wohnen. Aber die Vermietersituation ist um einiges besser, als bei mir. Hier gibt es z.B. innerhalb von 30min einen neuen Herd. Oder das Office hat statt 1 Stunde am Tag unter der Woche den ganzen Tag geöffnet. Im Gegensatz zum Wellmount ist das Croi ein einziger Wohnblock für die internationalen Studenten, wo am Wochenende häufig Afterpartys, „Einfach-nur-so-Partys“ stattfinden… Waschen ist hier im Vergleich zum Wellmount günstiger. Ich kenne sogar Leute vom Wellmount, die manchmal ihre Wäsche extra zum Croi bringen. Die Miete ist soweit ich weiß etwas teurer als bei mir, aber der Service ist dafür um einiges besser. 🙂

 

HEATHERVIEW

Dies ist das neuste und damit auch teuerste Wohnheim mit 6er WGs. Es liegt neben dem AIT. Einkaufsmöglichkeiten sind Lidl oder CostCutter (im Croi). Über die Unterkunft weiß ich leider nicht viel. Man kommt nur mit dem Schlüssel auf das Gelände und Partys sind strikt verboten. Von Leuten, die da letztes Semester wohnten, habe ich keine großartigen Beschwerden gehört.

 

Es gibt noch weitere Wohnheime, dort kenne ich allerdings gar keinen. Dort wohnen fast nur Iren. Father Shay nimmt bei sich auch 2 Studenten auf. Dort ist immer was los und das Haus ist schon älter. Für mich wäre das nichts. Also wie man sieht, gibt es nicht das EINE Wohnheim. Alle haben ihre Vor- und Nachteile. Da muss man dann für sich abwägen, was man möchte.

Nächste Woche gibt es dann einen Post über den Tagesausflug nach Kilkenny.  😀

Anni

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